Weiterhin auf digitales Erleben setzen

Die Lorscher Welterbestätte schließt erneut, hat aber ihr digitales Angebot weiter ausgebaut

LORSCH. Erneut muss die UNESCO Welterbestätte Kloster Lorsch ab dem 29. März geschlossen werden. Das Museumszentrum, die Königshalle, das archäologische  Schaudepot Zehntscheune und das experimentalarchäologische Freilichtlabor Lauresham sind dann wiederum bis auf weiteres nicht begehbar. “Wir bedauern das sehr“, so Welterbestättenleiter Dr. Hermann Schefers, „aber die Maßnahme ist zum Schutz unserer Gäste leider unumgänglich.“

Es ist nun die dritte Schließung seit Beginn der Pandemie für das UNESCO Weltkulturdenkmal. „In gewisser Weise haben wir also schon Übung im Umgang mit diesen doch stark veränderten Verhältnissen“, so Schefers. Entsprechend wurde das zurückliegende Jahr genutzt, um trotz Corona-Verordnungen und geschlossener Pforten Interessierten einen möglichst lebendigen Zugang zur Welterbestätte zu ermöglichen. 

Die vielen digitalen, teilweise auch interaktiven Angebote und Informationen auf der Website und in den Sozialen Netzwerken, bis hin zu einem digitalen Welterbetag und internationalen Konferenzen,  zeugen davon.

Unlängst an den Start gegangen sind jedoch zwei wesentliche und attraktive Neuerungen, die gerade jetzt zu einem virtuellen Besuch der Welterbestätte einladen. Zum einen wurde die Website überarbeitet und ist dadurch nicht nur übersichtlicher, sondern auch moderner und anschaulicher zu erkunden. „Die neue Website macht unsere vielfältige Struktur besser erlebbar und erklärt unsere Welterbestätte sinnfälliger“, heißt es von den Macher*innen im Welterbe.

Außerdem nutzte man die Zeiten im Lock Down, um vier professionelle Themenfilme rund um das Welterbe produzieren zu lassen. „Wir finden die Filme sehr gelungen“, so die Leiterin des Kultur- und Tourismusamtes der Stadt Lorsch, Gabi Dewald, mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort betraut. Die Kurzfilme widmen sich dem Klosterhügel als einer Kernzone des UNESCO Welterbes, dem Freilichtlabor Lauresham, aber auch den  Themen Vermittlung sowie Wissenschaft und Forschung. „Damit sind unsere inhaltlichen Schwerpunkte umfasst und verlebendigt.“, ist man in der Welterbestätte überzeugt.

Gerade  während der neuerlichen Schließung lädt also das Welterbe-Team zum Besuch der Website www.kloster-lorsch.de  ein. Dort finden sich auch alle weiteren Zugänge zu den Sozialen Medien der Welterbestätte und des dort angesiedelten Freilichtlabor Lauresham.

Weitere Informationen:

UNESCO Welterbe Kloster Lorsch

Fon 0 62 51/86 92 00
www.kloster-lorsch.de

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