Zugtierkonferenz 2021

Viersprachige Veröffentlichung fasst Diskussionen und Ergebnisse der internationalen  Zugtierkonferenz 2021 zusammen

Im Mai 2021 trafen sich internationale Expert:innen zu einer digitalen Konferenz und tauschten sich über den Einsatz von Tieren wie Rindern, Pferden, Eseln, Maultieren, Ziegen und Hunden in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus. Der Veranstaltung mit
dem Titel „Draft Animals in the Past, Present and Future“ folgten mehr als 420 Teilnehmende aus 30 Ländern.

Am 6. Oktober erscheint nun der gleichnamige Konferenzband. Die große Beteiligung an der Tagung und das breite Interesse sowohl von Fachleuten, Landwirt:innen und Praktiker:innen aus der
globalen Zugtierszene als auch von Laien, hatten die Initiator:innen in dem Vorhaben bestärkt, die Diskussionen und Ergebnisse der Konferenz festzuhalten und niedrigschwellig zugänglich zu machen. Daher fasst die englischsprachige Veröffentlichung alle Artikel auch zusätzlich in den Sprachen Deutsch, Spanisch und
Französisch zusammen. Sie ist als digitale Publikation über die Universitätsbibliothek Heidelberg per Open-Access vollständig, frei und kostenlos zugänglich:

https://doi.org/10.11588/propylaeum.1120

Der gedruckte Band ist zum Preis von 149 EUR über die
Welterbestätte Kloster Lorsch (info@kloster-lorsch.de) bestellbar sowie im Museumszentrum Lorsch erhältlich. Außerdem werden Exemplare u.a. in der Deutschen Nationalbibliothek (Frankfurt), den Universitätsbibliotheken von Oxford und Namibia und weiteren weltweiten Standorten (eine Standortliste wird noch erstellt) zur Verfügung stehen.

Ziel der Konferenz war es unter anderem, der Wissenschaft und den Menschen mit ihrer Expertise zu den geschichtlichen Wurzeln, in der Haltung und Beschäftigung von Zugtieren eine gemeinsame Plattform zu geben sowie bestehende Netzwerke zu stärken. Die Macher:innen des Konferenzband möchten mit diesem einen Beitrag zur nachhaltigen Zukunftsentwicklung, dem Erhalt von Traditionen und Kompetenzen sowie der Zusammenarbeit über regionale und nationale Grenzen leisten. „Dies ist nur ein erster, aber dennoch wichtiger und wertvoller Schritt zu einer veränderten Wahrnehmung der Nutzung von Zugtieren sein, aber wir freuen uns, dass wir unseren Teil zu dieser Entwicklung beigetragen haben und weiterhin beitragen werden“, so Claus Kropp, Herausgeber und Leiter des Experimentalarchäologischen Freilichtlabors Lauresham.

Kontakt:
Claus Kropp M.A.
c.kropp@kloster-lorsch.de
F. +49 (0)6251 8692021

Umschlag des Konferenzbandes
© SG, Foto: P. Starkey